Alle Artikel seit 2018

Systemische Strukturaufstellungen als Politische Bildung und Arbeit

Dem Soziologen Siegfried Rosner geht es in diesem Beitrag um zweierlei: Einmal darum zu zeigen, wie Strukturaufstellungen "das Verständnis für die komplexe Wirkungsweise organistorischer, politischer und gesellschaftlicher Systeme vertieften [können] und damit zum Aufbau von System-Kompetenz, Orientierungswissen und Navigationsvermögen [...] beitragen". Aufstellungen bekommen so auch die Funktion als Medium der politischen Bildung. Zum zweiten stellt er eine wissenschaftstheoretische Anbindung der Aufstellungsarbeit an die Disziplin der Soziologie her - ein neuer Gedanke, wird doch die Aufstellungsarbeit methodisch bisher eher in Philosophie und Psychologie verortet.

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Das schwarze Buch

Thomas Gehrmann, der Autor dreier lesenswerter Bücher über Bert Hellinger schreibt in seiner Rezension des letzten Buches von oder über Bert Hellinger "Mein Leben, mein Werk" über das bloße rezensieren hinaus: Es ist eine Liebeserklärung an Bert Hellinger, verbunden mit schmerzlichen Vermutungen und scharfsinnigen Argumenten, was seine Zweifel an der Autorschaft des als gemeinschaftlich verfasst und als Autobiographie deklarierten Buches betrifft. Was ist den nun "das Werk" vor allem des späten Hellinger, fragt sich Gehrmann und was davon wird in dieser Biographie deutlich. Die Rezension liegt in zwei Versionen vor. Thomas Gehrmann wollte eine lesbarere, kürzere Version vorlegen, was er nun auch getan hat. Der Leser kann vergleichen, wenn er möchte.

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Der Schock und die Heilung

Dr. Ruth Sander berichtet über einen Workshop der besonderen Art: Ihre Vorgehensweise, Aufstellungen als Gruppenprozess zu moderieren und als Gastgeberin zu wirken stellte sie während der Naumburger Tagung vor - und dies mit gesellschaftsrelevanten /politischen Themen. Durch ihren Beitrag hier im PdS-Forum können Sie an den Erfahrungen aller Beteiligten, einschließlich ihrer selbst teilhaben. Sie werden einen persönlichen und nahbaren Zugang im Lesen finden. Und am Ende eingeladen sein, sich mit der Autorin auszutauschen.

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Zwischen Widerstand und Opportunismus in Ost und West

Vom 8.-10. November 2019 findet in Naumburg die DGFS-Tagung „30 Jahre Mauerfall“ statt. Dr.  Manfred Ziepert leitet den oben genannten Workshop und stellt in diesem Artikel Gedanken vor, die das Spannungsfeld Widerstand zwischen Opportunismus beleuchten, sowohl, was die jeweiligen Verfasstheiten der emotionalen Zustände betrifft, als auch den Umgang damit. Er hat sich für die Methode einer Formataufstellung entschieden auf der Grundlage des Wertequadrates und erläutert beispielhaft die Arbeit damit.

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Lebensgewichte - Ein Aufstellungsformat

Klaus-Ingbert Wagner stellt in diesem Beitrag seine Arbeit mit einer Struktur vor, die Klienten in der Einzelarbeit unterstützt, visuell, haptisch und räumlich ihr System zu erfahren und sich darin für neue Entwicklungen auszuprobieren.

Er stellt sein Format als Fallbeispiel dar und erklärt die Anwendung. Außerdem lädt er ein, das Format auszuprobieren und in Austausch darüber zu gehen. 

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Mutter-Introjekt und Trauma

Die Systemische Selbst-Integration (SSI) ermöglicht es, durch eine Beziehungs-Aufstellung die Beziehung zur Mutter zu untersuchen. Dabei zeigt sich häufig eine Identifizierung mit der Mutter. Die Mutter befindet sich als Introjekt im eigenen Raum. Das erschwert einmal eine Ablösung von der Mutter. Zum anderen erschwert das Mutter-Introjekt die Unterscheidung zwischen Eigenem und Ich-Fremdem  (Ich versus Nicht-Ich) und damit auch die Abgrenzung und das Bewusstsein eines eigenen Raumes.

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Märchenstellen in der Initiatischen Märchenarbeit

Was passiert, wenn wir unsere Themen in den Kontext von mythischen Geschichten stellen, auf Archetypen beziehen oder eben auch von Märchen? Wann und wie sind solche Kontexte nützlich? (Wie) Kann man - in unserer Erwachsenenwelt - mit Märchen arbeiten? Hildegard Wiedemann arbeitet schon lange auf diese Weise und kombiniert in ihrer therapeutischen Praxis die metaphernreiche Märchenarbeit mit dem Aufstellen. Mit Ihrem Artikel gibt sie Einblick in ihre Erfahrungen und Arbeitsweise.

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Aufstellungen in Institutionen am Beispiel Suchtrehabilitation

Horst Brömer hat gemeinsam mit anderen Aufstellerkolleg*innen und Psychotherapeut*innen seit vielen Jahren nicht nur Erfahrungen in der Einbindung von Aufstellungsarbeit in Institutionen (besonders in der Suchtrehabilitation), sondern sie auch evaluiert und in Modellen so verfasst, dass diese als Impuls und Vorlage für andere Anwendungen dienen kann. Die Aufstellungen stellen eine besondere Qualität im Heilprozess der Klient*innen dar, nicht zuletzt weil sie in vielerlei Prozessschritte eingebunden sind.

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Über die Vielfalt in der Aufstellungsarbeit

Was liegt näher, als über Vielfalt zu reden, in dem man vielfältige Erfahrungen und Positionen einbindet? Claude Rosselet und Kerstin Kuschik haben per Email einen Austausch begonnen, der vielleicht von Ihnen fortgesetzt wird? Vielfalt, Beliebigkeit, Einfalt, Systematisierung und Orientierung... diese Themen beschäftigen uns weiter, je größer das Spektrum der Aufstellungsformate und der Kombination mit anderen Methoden und Anwendungsbereiche ist. Aus diesem Austausch mag es dann Impulse geben für die Weiterentwicklung und Definition unserer Arbeit.

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Heimat - Im eigenen Leben zuhause sein

Was genau ist Heimat? Wie definieren Sie diesen Begriff für sich? Was bedeutet es, eine Heimat zu haben oder in sich zu fühlen? Das Thema ist immer aktuell, es gab noch nie Zeiten, in denen Menschen ihre Heimat nicht aus Not heraus verlassen mussten, oder freiwillig eine neue Heimat suchten. Wir sind in unserer Arbeit immer wieder mit dem Thema und den Themen darum herum befasst, wenn es darum geht Menschen zu begleiten, die sich neu in der Familie und schließlich in der Welt verorten wollen. Susanne Panter geht dieser Frage ganz praktisch nach.

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