DGfS - Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen    
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Unsere Leitlinien für die praxis der systemaufstellung

Unsere Zeitschrift hat das Ziel, Aufstellungen menschlicher Systeme in ihren praktischen Anwendungen und theoretischen Begründungen auf eine Weise darzustellen und weiterzuentwickeln, die ihrem besonderen Wert für das tiefere Verständnis von der Entwicklung menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften Ausdruck verleihen.

 


Aufbauend auf den Verdiensten von Bert Hellinger um die Einsicht in die soziale und spirituelle Dimension seelischer Vorgänge und um die Methodik von Aufstellungen widmet sich die Zeitschrift der Erforschung und Vertiefung von Systemaufstellungen, indem sie folgende fünf Bereiche integriert:

 


1. Die Kunst des Aufstellens, das heißt die sorgfältige Handhabung und Entwicklung verschiedener Techniken und Vorgehensweisen von Systemaufstellungen entsprechend  ihrer vielfältigen Anwendungsfelder: Psychotherapie, Beratung, Medizin und Homöopathie (psychosomatisches und soziales Verständnis körperlicher Erkrankungen), Erziehungs- und Sozialwesen, Rechtswesen, Team- und Organisationsentwicklung, wirtschaftliche und politische Felder, Umgang mit der Natur.

 


2. Eine Theorie von menschlichen Systemen als Informationsfeldern, die bestimmten systemerhaltenden naturgesetzlichen und kulturellen Ordnungen folgen, zum Beispiel der bindenden Wirkung der primären Liebe, den Funktionen des Gewissens hinsichtlich Zugehörigkeit, Ausgleich und Ordnung in Beziehungssystemen, der Wirkung traumatischer Ereignisse über Generationen u. a. m. Menschliche Systeme können bei bewusster Wahrnehmung dieser Gesetzmäßigkeiten von blinden und destruktiven Formen der Konfliktbewältigung zu Lösungen reifen, die von Respekt, liebevoller Anteilnahme und kollektiver Weisheit geprägt sind.

 


3. Eine Wissenschaft kollektiver Phänomene, die sich unter anderem auf Feldtheorien der Biologie und der Quantenphysik (zum Beispiel das Konzept nonlokaler Verschränkungen) stützt und die diese Theorien in ihrem Potenzial auch für menschliche Systeme untersucht und nutzt. Diese Wissenschaft kommt in ihren Befunden denen der Spiritualität nahe. Systemaufstellungen kommen über das Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung mit solchen Theorien in Verbindung.

 


4. Eine Spiritualität als Erfahrung der grundlegenden Verbundenheit und Nichtgetrenntheit aller Lebensformen. Spiritualität wird dabei aufgefasst als die begründete Erfahrung vom Bewusstsein, das als einschließend, umfassend, Polaritäten und begrenzendes Urteilen überschreitend und in seiner Ursprungsqualität als liebend wahrgenommen wird. Systemaufstellungen sind in dieser spirituellen Ausrichtung nicht religiös gebunden.

 


5. Eine Forschung zur Validierung der Hypothesen und Ergebnisse von Systemaufstellungen. Die überaus wertvollen theoretischen und praktischen Befunde aller bisherigen Verfahren auf den unterschiedlichsten Gebieten, die zur Entwicklung der Systemaufstellungen beitragen, werden dabei einbezogen.


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10 Jahre Jubiläum
1998 - 2008

Die bisher erschienenen Ausgaben sind als Einzel-
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