DGfS - Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen    
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Editorial 2/2004

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

mit dieser Ausgabe feiern wir ein kleines Jubiläum. Sie halten das zehnte Heft der „Praxis der Systemaufstellung“ in Händen, wenn wir die Anfänge mit den ersten vier Heften im kleinen Format nicht mitzählen. Wir haben eine Auflage von derzeit 4000 Exemplaren bei etwa 3100 festen Abonnenten. Natürlich wünschen wir uns, dass diese Zahlen weiter nach oben gehen. Wir werden das Unsere dazu tun, so gut wir das mit unseren ehrenamtlichen Mitteln können.

 

Die Situation der Aufstellungsarbeit ist dabei, sich zu verändern. Während in vielen Ländern das Interesse an Systemaufstellungen ungebrochen weiter wächst, zeigen sich in anderen Ländern, vor allem im deutschen Sprachraum selbst, Sättigungstendenzen. Die öffentliche Kritik an Bert Hellinger und an der Aufstellungsarbeit hat viele Inte-ressenten und die Aufsteller selbst verunsichert und an manchen Stellen leider die Tür vor der Aufstellungsarbeit verschlossen.

 

Wir wissen nicht, wie die Entwicklung weitergehen wird. Doch es scheint, dass nach dem Boom eine Normalisierung eintritt und dass das der Arbeit selbst zugute kommt. Was tragfähig ist, wird sich erweisen und behaupten. Der „Originalton Bert Hellinger“ wird zunehmend abgelöst von dem Bedürfnis und der Fähigkeit, mit eigenen Worten, aufgrund eigener Erfahrungen, in eigenen Arbeitsbereichen und in Verbindung mit anderen Denkansätzen und Methoden sich auszudrücken und weiter-zuentwickeln, ohne dass dabei die Verbundenheit mit dem großen Werk von Bert Hellinger verloren geht. Wir denken, unsere Zeitschrift ist ein Spiegel dessen.

 

Unter „Thema“ können Sie in diesem Heft einige sehr unterschiedliche Artikel finden, die sich alle auf je eigene Weise mit der Wahrnehmung befassen und damit, wie wir in Aufstellungen erkennen und was in Aufstellungen zur Wirkung kommt – eher theoretische Artikel, aber auf Dauer von großer Tragweite für die praktische Aufstellungsarbeit. Die Lust am Nachdenken über die Grundlagen wächst und wird unser Sensorium für das Wahrnehmen seelischer Prozesse in den unterschiedlichen Beziehungsfeldern schärfen.

 

Ansonsten erwartet Sie wieder eine bunte Vielfalt an Grundsätzlichem und Praktischem, von einer Zusammenfassung der „Ordnungen des Helfens“ über die Bedeutung von Kriegsereignissen in den Aufstellungen bis zur systemischen Sicht dessen, was unsere Emotionen in Filmen bewegt. Besonders möchten wir Sie noch auf die Buchbesprechungen hinweisen, die eher zufällig zusammenkommen, aber hoffentlich doch Interessantes für Sie zutage fördern.

 

Wir wünschen Ihnen wieder viel Gewinn beim Lesen und auch Freude daran, die Zeitschrift ins Bücherregal zu stellen.

 

Die Redaktion

 


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Ausgabe 2/2004

Die bisher erschienenen Ausgaben sind als Einzel-
heft zu Euro 18,– zzgl. Versandkosten erhältlich.


Die umfangreiche Ausgabe 2/2010 ist als Einzel-
heft zu Euro 22,- zzgl. Versandkosten erhältlich.  

 

 

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